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SlidingJ

Anmeldungsdatum: 18.04.2003 Beiträge: 183 Wohnort: Ba-Wü
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Verfasst am: 25.01.2007 22:24:43 Titel: Westernreiten 2007 - alles wieder auf 0? |
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Gut gesagt, geschrieben und gedacht Ekke!
Als ich gesehen habe das Mallorca und Q7 zusammenliegen, genauso wie Kreuth und Dortmund....und während der Quarter EM läuft doch auch noch irgendwas zeitgleich, oder?? (ich dachte NRHA European Affiliate Championships oder so, nicht steinigen wenn falsch) habe ich mich auch am Kopf gekratzt. Sprechen sich denn die Veranstalter der Groß-Events überhaupt nicht ab?? ........kommt mir schon vor wie bei Herzblatt, ich hab die süßliche stimme noch im Ohr "...so XY, jetzt musst du dich aber entscheiden, nimmst du Kandidat a ... " ok,ok, ok ich lass es.
Aber mal ehrlich, das Leipzig nicht der Renner war mag viele Gründe haben. Inzwischen war vielleicht jetzt jeder mal da und weiß das man für den Weg vom Pferd zum Auto kein Kilometergeld bekommt. Oder das die Zuschauermengen genauso wie der eher tiefere Boden nicht jedem Rookie Spaß macht. Vielleicht haben ja auch die Orkan Warnungen die schon Tage davor in den Medien liefen den einen oder anderen abgehalten.
Das die Jomm Ranch ausfällt,ist wohl eher darauf zurückzuführen, daß wir Reiter immer verwöhnter werden was Anlagen betrifft. Die Jomm Ranch hat nur eine schmale dunkle Halle und einen sehr tiefen Abreiteplatz. Die Stallzelte waren in den letzten Jahren immer entweder nass oder heiß (aber welche Stallzelte sind nicht so) Der große Reitplatz ist natürlich der wahnsinn, aber den nicht-Reinern (und es ist nun mal eine 4-fach AQHA Show gewesen) hat das nicht gereicht. Ich persönlich finde es schade um dieses sehr schöne Turnier, wirklich ein Verlust!
Mich stört ehrlichgesagt inzwischen mehr, das man sich fast einen Stalltrakt in Kreuth dauermieten kann. Hier wird dieses Jahr ausgetragen: Osterturnier, Derby, Futurity, Bavarian Spring, Bayrische, Summershow, Südwestcup und die Quarter EM. Natürlich ist die Anlage super, aber wollen wir nicht auch mal ein neues Publikum ansprechen oder auch mal Teilnehmer aus anderen Regionen in den Turnierkreis dazubekommen?
Es wird sich doch irgendwo noch eine andere nette Anlage herzaubern lassen.
Und was sollen wir tun gegen Junior und Senior? Klar, an die FN kann man sich auch zu weit annähern, aber wie sagt mans der EWU? Das ist wie in der Politik sonst auch, es ist mehr ein gegeneinander als ein miteinander.
Was ist das Fazit, und wer genau soll was ändern? |
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quarter98
Anmeldungsdatum: 29.03.2006 Beiträge: 68
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Verfasst am: 26.01.2007 02:34:40 Titel: |
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ich kann ekke und slidingj da nur zustimmen. ich bin gerade in den usa auf einer ranch und bekomme das ganze geschehen hier mit und auch die meinungen von einigen trainern, die in deutschland kurse geben oder als richter schonmal da waren. im allgemeinen stimme ich ihnen zu:wenn die dt. westernverbaende nicht langsam mal lernen an einem strang zu ziehen, wird das westernreiten in deutschland nie aus der ausenseiterrolle gelangen.
als vergleich mal texas: genauso gross wie deutschland aber ein vielfaches mehr an pferd-reiterkombinationen und profis( d.h. diejenigen, die auch unter der woche auf shows fahren).im ganzen staat gibt es nie mehr als 2 gosse shows an einem wochenende.ausgenommen mal noch cuttingshows.aber das ist ja kein sooo grosses thema im moment fuer deutschland.regioshows gibt es dann natuerlich mehrere. aber texas hat ja auch nicht das problem die shows nicht voll zu bekommen.die wuerden locker 2-3 goesse shows am wochenende fuellen. warum muss dann aber deutschland 2 goesse shows an ein wochenende legen. die meisten turnierreiter wuerden sicherlich nach kreuth und nach dortmund fahren. warum also muessen in 2 benarchbarten regionalverbaenden(was manchmal nur 100 km auseinander liegt) 2 shows an einem wochenende stattfinden. viele starter wuerden auf beide shows fahren. und warum legen nicht 2 verbaende mal oefter ihre shows zusammen, sodass es ein grossevent wird.z.b koennte man ncha wunderpar kombinieren. oder ewu und aqha.wird ja gemacht. aber nicht haufig. da reiten doch alle gleich viel mehr klassen und es wird richtig attraktiv. zusaetzlich koennte man mal in den medien werbung machen.
viele hier in texas verstehen nicht, warum nicht mehr in den tageszeitungen, geschrieben wird oder mal ein paar infostaende auf turnieren aufgebaut werden. |
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ginny
Anmeldungsdatum: 18.08.2006 Beiträge: 635
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Verfasst am: 26.01.2007 06:58:27 Titel: |
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Ich kann mich nur meinen Vorrednern anschließen!!
Solange jeder nur sein eigenes Süppchen kocht, kann es nur noch schlimmer werden. Die Verbände sollten endlich einmal anfangen, zusammen zu arbeiten und das Westernreiten als Ganzes zu sehen. Das gelingt ja teilweise nicht mal innerhalb eines Verbandes. Es entstehen immer mehr "Splittergruppen" und das bedeutet den langsamen Tod für das Ganze.
Übrigens: Ekke, supergut geschrieben!!! Traurig, aber wahr - du hast es genau auf den Punkt gebracht!!!
LG |
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Missy1998
Anmeldungsdatum: 13.01.2004 Beiträge: 716 Wohnort: Düsseldorf
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Verfasst am: 26.01.2007 07:30:12 Titel: |
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Mal wieder die Miesere auf den Punkt gebracht. Wie von vielen schon im Vorfeld prophezeit ist die Westernreitszene in Deutschland nach dem big event WEG konzeptlos auf den Boden gefallen. Nachdem die verschiedenen Verbände für die WEG zwangsläufig näher zusammenrücken mußten gibt es in diesem Jahr weniger Zusammenarbeit und Absprache denn je. So wird sich in der Tat nichts an dem Randgruppendasein der Westernreiter ändern...
@ quarter98
Das mit der fehlenden Medienpräsenz haben Deine texanischen Freunde gut beobachtet! Diese Außenwerbung ist zum einen Sache der einzelnen Veranstalter und zum anderen Aufgabe der Pressestelle der einzelnen Verbände.
Nur ein Beispiel: bereits im Vorfeld der West Futurity 2005 erschien in verschiedenen lokalen und überregionalen Zeitungen Meldungen über das bevorstehende Event. Das hatte zur Folge, daß nicht nur reichlich Zuschauer vor Ort waren, sondern auch Reporter verschiedener Zeitungen. Bei einer Infoveranstaltung in Zusammenarbeit mit einem NRW Sponsor war sogar RTL vor Ort und sendete einen kurzen Bericht.
Zugegeben ist eine solche Außendarstellung mit Arbeit verbunden und in den meißten Verbänden arbeiten die Leute ehrenamtlich neben ihrem Hauptjob. Aber es ist nichts unmöglich!!!!!!!
Ein Tip an alle: jedes Lokalblatt ist froh über bereits fertig geschriebene Artikel zu einem Event. Noch besser wird es mit Foto. Das füllt das Blatt und man muß keinen Reporter nach draussen schicken. Aber auch Einladungen zu Turnieren, Camps etc. werden oftmals gerne angenommen... |
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slidingman
Anmeldungsdatum: 09.09.2003 Beiträge: 209
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Verfasst am: 26.01.2007 08:17:56 Titel: |
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Tja, ich schließe mich allem gesagten an.
So interessant die Westernreitszene ist, so kurzsichtig und scheinbar selbstherrlich scheinen die Vorstände der Verbände zu sein. Es wird alles unternommen um ja nicht mit den anderen Verbänden zu koorperieren.
So war es im letzten Jahr auf der Hanse Pferd nicht möglich einen Gemeinschaftstand von Paint, Quarter, EWU und NRHA auf die Beine zu stellen. Auch die "Mutter"-Verbände hatten keinerlei interesse sich an einer solchen Öffentlichkeitsarbeit zu beteiligen.
In der Wirtschaft heißt es, wer nicht wirbt stirbt. Ich denke das gilt auch für andere Bereiche, gerade wenn diese gute Sponsoren gebrauchen kann.
An einem Strang ziehen heißt doch nicht alles in einen Topf zu werfen.
Jeder Verband soll natürlich seine Eigenständigkeit und das gewisse etwas, weswegen die Mitglieder sich diesem Verband angeschlossen haben behalten. Aber gerade um größere Events auf die Beine zu stellen (z.B. eine Westernreitsport Riderstour) und Sponsoren langfristig für den Westernreitsport zu begeistern und an ihm zu binden sollte eine Zusammenarbeit angestrebt werden und für die Tunrierplanung eine gewisse Absprache erfolgen.
Die Turnierveranstalter sollten aber auch im eigenen Interesse die Turniertermine untereinander abstimmen. Es liegt ja nicht nur an den Verbänden, klar die genehmigen die Turniere, aber Ausrichter sind ja meist private Veranstalter. Es hat doch niemand etwas davon wenn 3 große Events gleichzeitig stattfinden, außer eventuell ein nicht kostendeckendes Turnier ausgerichtet zu haben. |
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Slider World Champion
Anmeldungsdatum: 08.11.2002 Beiträge: 1776
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Verfasst am: 26.01.2007 08:22:02 Titel: |
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Traurig ist das. Die Verbände kommen mir vor wie Kiddis im Sandkasten: "Finger weg, das ist MEIN Schäufelchen".
Nun gut, uns betrifft es nicht, wir starten nicht mal Regio , aber all den Tunierreitern:
Welches Schäufelchen hätten sie denn nun gerne?
Mein Mann kommt aus der Motorsportszene und ist dort auch zT international gestartet - der bekommt regelmässig die Krise und fragt sich , warum es die Verbände nicht auf die Reihe bekommen sich besser in den Medien zu präsentieren (nicht die üblichen Verdächtigen)
Wenn man beim ZDF Doku (!!!) sogar einem Hans Jürgen *wiehaternochgeheissen* EINE (!!!) Stunde Sendezeit einräumt, dann sollte es doch in Gottes Namen möglich sein, ein paar Redakteure für den Westernreitsport zu interessieren.
Wir bräuchten sozusagen einen Ecclestone
He E K K E , wie wär´s ??????? |
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Filz_und_Mauschel
Anmeldungsdatum: 26.07.2006 Beiträge: 18
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Verfasst am: 26.01.2007 08:27:11 Titel: |
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| Ekke hat in allen Punkten recht. Was Leipzig angeht war festzustellen, dass das Turnier irgendwie den Charme von früher verloren hat, aber das ist mein persönlicher Eindruck, auch der Sport ok war. Was ich nicht verstehen kann, warum trotz kleinerer Starterfelder soviel Zeitverzug war. In der heutigen Zeit kann man fast alle Prüfungen bis auf 15 Minuten planen. Vielleicht hat Torsten Müller dafür eine Erklärung. Bin mal gespannt wie Bremen und Dortmund laufen. |
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Leola World Champion

Anmeldungsdatum: 30.04.2003 Beiträge: 13961 Wohnort: Celle (Niedersachsen)
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Verfasst am: 26.01.2007 08:36:23 Titel: |
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@slidingman:
Auf der Hansepferd 2006 war ein Gemeinschaftsstand von PHCG, EWU und ApHCG!
Mehr als drei Verbände an einen Stand zu bekommen halte ich organisatorisch nicht wirklich für möglich. Aber das hat nichts mit den Verbänden zu tun, sondern dass es einfach zu schwierig ist, wenn man sowas mit fünf verschiedenen Verbänden absprechen müßte...
Und der dreier Stand, der da war, war sehr nett! Auch die Vorführung im Showring wurde gemeinsam gemacht. War toll!
Zu dem eigentlichen Problem:
Wenn sich alle Verbände immer erst absprechen müßten, dmait größere Veranstaltungen nicht kollidieren, dann würde es bald gar keine größeren Veranstaltungen mehr geben. Man kann nicht immer mit allen erstmal Rücksprache halten und dann die gegenseitigen Interessen abwägen (weil es ja nunmal vorkommt, dass zwei denselben termin haben wollen... wonach geht es denn dann? wer bekommt den Termin??).
Und bei so vielen großen Events ist es (meiner Meinung anch) auch mal okay, wenn man eben wählen muss und nicht auf allen Hochzeiten gleichzeitig tanzen kann. Ist doch toll, dass es inzwischen in Deutschland/Europa so viele große Events gibt, dass man wählen kann!
Freut euch doch lieber darüber!
Gruß!
Karin |
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dieKiwi

Anmeldungsdatum: 13.02.2004 Beiträge: 335
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Verfasst am: 26.01.2007 08:58:13 Titel: |
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| Leola hat Folgendes geschrieben: |
Wenn sich alle Verbände immer erst absprechen müßten, dmait größere Veranstaltungen nicht kollidieren, dann würde es bald gar keine größeren Veranstaltungen mehr geben. Man kann nicht immer mit allen erstmal Rücksprache halten und dann die gegenseitigen Interessen abwägen (weil es ja nunmal vorkommt, dass zwei denselben termin haben wollen... wonach geht es denn dann? wer bekommt den Termin??). |
Hi,
ich bin kein großer Turnierreiter und habe auch keine Ahnung von deren Organisation aber das Argument verstehe ich definitiv nicht!
Jede große Firma schafft es meist mehr als 30 Leute zu bitten bis zu einem Stichtag ihren Urlaub einzureichen. das überschneidet sich dann nicht selten, dann wird halt eben geguckt wer den bekommt und wer nicht. Oft geht es ja da nach anderen Kriterien aber wenn die nicht gegeben sind entscheidet selbst da das Los.
Wo wäre also das große Problem, dass alle Wunschtermine zu einem Stichtag einreichen, sich ein Gremium in dem aus jedem Verband einer sitzt mal an einem Tag trifft, guckt was sich überschneidet und dann das Los entscheiden lässt? Auch könnte man ja eine Regelung finden, dass der der in diesem Jahr mit dem Los gewonnen hat, nächstes Jahr hinten anstehen muss oder oder...
Im Prinzip möchte ich nur sagen, dass es sooo unmöglich nicht sein kann die Termine vernünftig und gerecht zu planen! _________________ Liebe Grüße,
Kiwi |
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Leola World Champion

Anmeldungsdatum: 30.04.2003 Beiträge: 13961 Wohnort: Celle (Niedersachsen)
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Verfasst am: 26.01.2007 09:14:11 Titel: |
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Das Problem ist einfach, dass es eben nicht eine Firma ist, wo (letztlich) alle Angestellten sich danach richten müssen, "was der Chef sagt".
Die Turniere müssten ja nicht nur unter den Verbänden sondern auch noch mit den Anlagen, den Veranstaltern (den meist sind es ja nicht die Verbände, die ein Turnier ausrichten, sondern quasi "Einzelpersonen"), etc. koordiniert werden.
Einem Gremium, das nachher mit einer Münze "abstimmt" würden sich die Verbände vermutlich nicht unterwerfen (was ich verstehen kann, da da einfach zu viel Mauschelei mögl. ist).
Und was ist denn, wenn jetzt durch so ein Gremium gesagt wird, Veranstalter A kann an dem von ihm ausgewählten Termin das Turnier nicht veranstalten (weil den Termin Mr. B bekommen hat), sondern muß nun auf den oder den Termin ausweichen. Nur leider kann Veranstalter A da nicht, weil es zur Hochzeit seiner Schwester (oderw as auch immer) muss?! Oder der Veranstalter könnte, aber die Anlage hat ein Spring/Dressur/Volitigierturnier oder eine interne Veranstaltung (oder sollen sich alle anderen Reitweisen an diese Vergabe auch mitanschließen, damit die Anlagen auch mit koordiniert werden können?)
Dann fällt das Turnier halt aus?
Und wenn man sagen würde, dass einer, den es dieses jahr getroffen hat, nächstes Jahr den Vorrang hat, dann wäre es nciht mehr möglich, jährlich stattfinde Turniere, die immer zu bestimmten Daten stattfinden zu etablieren. Was wäre (z.B.) das Osterturnier, wenn es in 2007 dann im Mai stattfinden würde, 2008 zu Ostern und 2009 und 2010 im August und im Februar? Ein nettes Turnier bestimmt, aber eben nicht mehr "das Osterturnier".
Und wenn man nun sagen würde, das die bereits etablierten Turniere vorrang haben, dann können sich neue Turniere auch nie etablieren, ... Denen ist dann der Weg gleich abgeschnitten...
Ich finde es immer toll, dass es inzwischen so viele Angebote gibt, dass die Leute wählen können, auf welches Turnier sie fahren, wie weit sie dann fahren wollen und so weiter. Und es sind ja in der regel eben auch die Turniere verschiedener Verbände,d ie sich überschneide, nur selten sind es Turniere eines einzigen Verbandes. Aber selbst da passiert es (z.B. Turnier APHA in Deutschland un in Dänemark). Dann muss man sich halt entscheiden, zu welchem man fährt, Finde ich nicht so tragisch. |
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EWU LV Baden-Württemberg
Anmeldungsdatum: 03.02.2006 Beiträge: 199
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Verfasst am: 26.01.2007 09:27:49 Titel: Pauschale Verbandsschelte hilft nicht weiter |
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Hallo Ecke und alle anderen,
Grundsätzlich habt Ihr Recht, aber Eure Aussagen und die Kritik an den Verbänden ist sehr pauschal. Auf Landesebene stellt sich die Kooperation zwischen den Verbänden oft anders dar.
In Baden-Württemberg funktioniert die Zusammenarbeit der Verbände. Wir, d.h. die regionalen Verbände der DQHA, EWU und NRHA, sowie der Schwobatrophy, versuchen, Termine amzustimmen. Nicht immer klappt es, aber der Wille ist da.
Auf einigen EWU-Turnieren finden sich auch NRHA-Klassen.
Bereits vor der Veröffentlichung Deines Artikels haben wir (EWU, DQHA, NRHA, weitere dürfen sich gerne anschließen) beschlossen, enger zusammen zu arbeiten und treffen uns dazu in Kürze.
Es macht keinen Sinn, darauf zu warten, bis andere auf höchste Ebene hier politisch tätig werden. Wir selbst müssen daran arbeiten, dass wir gemeinsam das Westernreiten nach vorne bringen. Diese Differenzen beginnen doch schon an der Basis, wo der eine über den anderen lästert.
Eine bessere Außendarstellung erhalten wir nur, wenn sie nicht von ober verordnet wird, sondern vor Ort gelebt wird.
In diesem Sinne, packen wir es an.
Herzliche Grüße
Michael Hedrich
EWU LV Baden-Württemberg e.V. |
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Blue World Champion
Anmeldungsdatum: 22.01.2003 Beiträge: 1640 Wohnort: Brackel
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Verfasst am: 26.01.2007 09:42:53 Titel: Bravo für diesen Artikel! |
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Tja, ich würde sagen, dem ist nicht mehr viel hinzuzufügen.
Sicherlich sind die meisten Turnierveranstalter Privatpersonen, aber solche Events wie Futurities und Meisterschaften sind immer noch Vreienssache und da wäre wirklich mehr Kommunikation gefragt.
Aber was im kleinen zwischen den Regionalgruppen und Verbänden in den einzelnen Bundesländern schon kaum klappt, ist überregional ja wohl noch schwieriger, so wie es scheint.
Ein Vorbote war 2006 ja auch schon die Coming Six Prüfung auf der DM, ein Event mit 5 oder 6 Startern.. ohne Worte.
Auf der Hansepferd 2006 war ein Gemeinschaftsstand aller Westernreiterverbände, die im Norden aktiv sind geplant. Die DQHA hat absolut kein Interesse gehabt... der Vorstand der NRHA Regionalgruppe ist
auch nicht tätig geworden, trotz erster Zusagen, schade...aber da sieht man ja schon den Trend...jeder kocht sein eigenes Süppchen.
In Zeiten, wo das Geld überall knapper wird, ist es eh nicht verwunderlich, dass die Starter fehlen.
Gemeinsame Meisterschaften denke ich bleibt ein Traum, aber vielleicht lieber 5 große Events(mit mehreren Verbänden), als 10 kleine, wo nix über bleibt.
Außerdem sollte möglichst vernünftige Entzerrung der Termine bei den Verbandsmeisterschaften möglich sein.
Britta Peters |
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Yssen World Champion

Anmeldungsdatum: 12.04.2005 Beiträge: 2443
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Verfasst am: 26.01.2007 10:10:14 Titel: |
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leola, ich verstehe deine Argumente, ABER:
Die Organisationen sollten doch keine Feinde sein!! Ich meine, im Endeffekt hat jeder das gleiche Ziel und den selben Kunden- Westernreiten.
Die Organisationen würden sich bei engerer Zusammenarbeit wunderbar ergänzen, denn im Grunde hat jeder seine Spezialisten.
Es wäre wohl nicht zuviel verlangt sich da abzusprechen..
Und wenn die eine Organisation halt den besten Termin kriegt, kriegt die andere Organisation halt nächstes Jahr diesen Traumtermin!
Die deutsche Zucht ist auf dem Vormarsch, ich habe das Gefühl es gibt immer bessere Pferde & Reiter hier in Deutschland, wieso wird das dann nicht raus ins grosse weite Deutschland getragen? Mit Medienberichten, Presseberichten usw...
Es ist wie mit den Western Zeitschriften- zusammen wären Sie besser, jeder für sich einzeln wird nicht gross weiterkommen, im Grunde sind doch fast alle aussen hui und innen pfui, abgesehen vom Breeders Chronicle das jetzt aber auch wieder abnimmt an Informationen... |
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Horsemanstraining
Anmeldungsdatum: 30.08.2005 Beiträge: 1
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Verfasst am: 26.01.2007 10:11:41 Titel: Zustimmung |
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Kann Dir nur zustimmen Ekke.
Es ist mir schleierhaft wieso die Verbände die Präsentation in den Medien
nicht hinbekommen.Wenn ich im Moment das fernsehen einschalte, treffe ich zumindest auf einen Kanal auf Frau Kutsch.Entweder in einer Talkshow oder in einer Dokumentarserie. Also scheint da doch etwas zu gehen.
Auch den engen Anschluß an die FN, halte ich nicht für glücklich. Irgendwann gibt es dann nur noch eine Unterabteilung Westernreiten der FN, um es mal etwas zu übertreiben. |
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reinswomen
Anmeldungsdatum: 02.03.2006 Beiträge: 163 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 26.01.2007 10:12:29 Titel: |
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| Die Turniertermine sind doch meistens jedes Jahr im gleichen Zeitraum. Warum müssen sich andere Veranstalter dazwischen drängen. Ich kann jetzt nur für die NRHA-Termine sprechen: das Osterturnier ist nunmal an Ostern und ist es schon seit Jahren, das Derby ist immer in der dritten Juni-Woche, die Futurity immer in der zweiten Oktober-Woche. Jeder Verein kann sich anpassen. Die VWB schafft es doch auch. Wenn man sich ein System überlegt und sich jedes Jahr daran hält, kommt man sich nicht in die Quere. Vorallem für jeden Turnierreiter ist es leichter im voraus zu planen. |
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